12 Dinge, von denen ein guter Boss überzeugt sein sollte

Was macht aus einem guten Boss einen großartigen (im Sinne von great)?

Robert Sutton ist Professor für Management Science and Engineering an der Stanford University und hat sich ausgiebig damit beschäftigt.

Eines der Ergebnisse: Kein Coaching oder Verhaltenstraining der Welt schafft einen „great“ Boss, wenn dieser nicht die passende Einstellung hat. Bingo!

Die 12 Dinge, von denen ein guter Boss überzeugt ist habe ich mehr oder weniger frei übersetzt; nicht neu, aber immer noch aktuelle! Den Original-Post von Robert Sutton finden Sie hier.

  1. Ich habe eine verzerrte Wahrnehmung davon, wie es ist für mich zu arbeiten.
  2. Mein Erfolg – und der meiner Leute – hängt zum grossen Teil von der Beherrschung offensichtlicher, profaner und banaler Dingen ab; nicht von magischen, obskuren oder bahnbrechenden Ideen und Methoden.
  3. Ehrgeizige und klar umrissene Ziele sind wichtig. Meine Aufgabe ist es, mich auf die „kleinen“ Erfolge zu fokussieren, die meine Mitarbeiter in die Lage versetzen, jeden Tag eigene Fortschritte zu machen.
  4. Einer der wichtigsten Teile meines Jobs ist die Balance zwischen „zu bestimmt“ und „nicht bestimmt genug“.
  5. Meine Aufgabe ist es, als menschliches Schutzschild für meine Mitarbeiter gegen externe Ein- und Angriffe, Ablenkungen und Schwachsinn jeder Art zu fungieren; und sie auch nicht meinem Schwachsinn auszusetzen.
  6. Ich überzeuge die Leute davon, dass ich der Boss bin; bin aber bescheiden genug um Fehler einzugestehen.
  7. Ich kämpfe als wäre ich im Recht und höre zu als wäre ich im Unrecht – und verlange dasselbe von meinen Mitarbeitern.
  8. Der beste Test für meine Führungsqualitäten und meine Organisation ist die Beantwortung der Frage: Was passiert, wenn meine Leute Fehler gemacht haben?
  9. Meine Mitarbeiter sollen neuen Ideen generieren und ausprobieren; ich ermutige sie dazu. Es ist mein Job ist Ihnen dabei zu helfen die schlechten Ideen zu verwerfen; und viele der guten ebenfalls.
  10. Schlecht ist stärker als gut. Es ist wichtiger das Negative zu eliminieren als das Gute zu betonen.
  11. Wie ich die Dinge tue ist mindestestens genauso wichtig wie was ich tue.
  12. Weil ich Macht über andere ausübe(n kann), besteht (für mich) das Risiko, dass ich mich wie ein unsensibler Trottel verhalte – und es nicht merke.
[tweetthis]Wie ich die Dinge tue ist mindestestens genauso wichtig wie was ich tue.[/tweetthis]

Ich finde, darüber sollte man mindestens nachdenken – was meinen Sie als Führungskraft?

 

(Beitragsbild: Gratisography.com)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.