6 Ansätze für eine höhere Conversion aus Ihren eMails

Der Posteingang quillt über, Ihre Händler-Kollegen überschlagen sich mit Newslettern und Angeboten – und Sie kaufen nichts.

Das geht nicht nur Ihnen und mir so. Der „Kunde“ dürfte ein ähnliches Lied singen: „Langweilig!“ … und nichts kaufen. Oder zu wenig.

Nun.. in einer Zeit heftigen Wettbewerbs und wilder Rabattschlachten ist der Geräuschpegel im Posteingang sehr hoch, Öffnungs-, Click- und Konversionsraten hingegen niedrig – also was tun?

Nutzen Sie die Daten, die Sie in Ihren Systemen haben und personalisieren Sie Ihre eMails mit positiven Effekten für die Conversion!

Das klingt trivial und man sollte meinen, dass Personalisierung in diesen Zeiten Standard wäre. Pustekuchen!

Was also tun? Es gibt einiges…

 

1. Persönliche Ansprache

…oder: Mails, die – obwohl ich meinen Namen und die Anrede bei der Registrierung angegeben habe – nur mit „Hallo“  oder mit „Liebe(r) Frau/Herr…“ beginnen sind unpersönlich. Punkt!
Sprechen Sie Ihre Kunden und Interessenten mit Ihrem Namen an, wenn Sie über diese Informationen verfügen. Ansonsten fragen Sie diese Daten bei der Neuregistrierung ab sofort ab – für die Zukunft.

 

2. Individuelle Rabatte

Wenn Sie Rabatt- oder Gutschein-Codes verwenden, lassen sie diese wenigstens so aussehen, als wären sie individuell und exklusiv für Ihre Kunden generiert (selbst wenn sie es nicht sind). Codes wie „MAI2014“ oder ähnliche reissen die Erwartung um, die Sie mit „Rabatt, exklusiv für Sie als guter Kunde“ aufgebaut haben.

 

3. Berücksichtigen Sie zurückliegende Käufe

Wenn Sie Onliner sind, wissen Sie, was Ihr Kunde beim letzten Mal bei Ihnen gekauft (und bezahlt und nicht retourniert) hat.

Sie wissen das doch, oder??

Es ist also verhältnismäßig einfach diese Informationen zu verwenden und (Cross- und Upselling-) Produkte oder vergleichbare Produkte anderer Marken in die Mail zu packen.

Wenn Sie stationärer Händler sind und Ihr Kunde eine Kundenkarte hat und diese verwendet geht das übrigens auch… also keine Ausrede!

 

4. Berücksichtigen Sie Stationärkäufe

…womit wir beim Multi- oder Cross-Channel wären. Wenn Sie wissen, was Ihr Kunde in einem Ihrer Läden gekauft hat, ist es ein Leichtes Punkt 3 „kanalübergreifend“ anzuwenden und in einer Mail zu verarbeiten.

 

5. Locken Sie Ihre Kunden ins Geschäft

Das ist eine gute Idee, wenn Ihre Produkte besser wirken, wenn man sie riechen, sehen und anfassen kann: Zum Beispiel Möbel, Stoffe, Fahrräder. Was im Online-Shop noch nicht geht, ist im Laden ein Klacks.
Das beworbene Produkt sollte allerdings in Ihrer Filiale (der Lieblingsfiliale des Kunden) verfügbar sein, sonst bringt das Ganze nichts – aus Verärgerung.

 

6. Reaktivieren Sie stehengelassene (Online-) Einkaufswagen

Voraussetzung ist natürlich, dass Sie wissen, wer der Kunde war – meistens ist es schon Ihr Kunde und hat sich zum Stöbern eingeloggt. Kauft er dann nicht, können Sie ihn in einer Follow-Up-Mail fragen, ob er noch Interesse hat und ihm bei dieser Gelegenheit mitteilen, dass der eine oder andere Artikel aus diesem Warenkorb bestandsmäßig schon ganz schön knapp geworden ist und Sie ihm diese Artikel noch exklusiv reservieren.

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